Olmer Urkundenbuch (in Planung)
Was gibt es bereits?
Dr. Stefan Grathoff, der seine Dissertation über die kurmainzischen Amtsburgen geschrieben hat, besitzt eine reiche Sammlung von Informationen zur Nieder-Olmer Laurenziburg. Diese wurde im Rahmen des Projekts „3D-Rekonstruktion der Nieder-Olmer Laurenziburg“ noch weiter ergänzt und enthält inzwischen 700 Nachrichten über die Burg.
Was ist der Plan?
Die bereits vorliegende Sammlung soll sukzessive erweitert werden. Ziel des Projektes ist es, alle schriftlichen Nachrichten zur Geschichte des Ortes Nieder-Olm, einschließlich der zu Nieder-Olm gehörenden Wohnplätze zu sammeln und zu sichern. Eine Ausweitung der Recherchen auf die Nachbargemeinde Ober-Olm wäre zumindest für die Frühzeit sinnvoll, da die Geschichte der beiden Olm anfangs (und 1973 erneut) zahlreiche Berührungspunkte hatte.
Was und wo muss gesucht werden?
Dazu müssen die einschlägigen Archive, wie die Archive in Speyer, Darmstadt, Würzburg, Mainz, Wiesbaden, Koblenz und Paris sowie Zeitungsarchive, nach entsprechenden Informationen durchforstet werden. Diese Suche soll sich dabei auch auf bildliche Darstellungen erstrecken, wie Siegel, Landkarten, Ortsansichten und Fotographien usw. Weiterhin muss die Nieder-Olm behandelnde Literatur sowie die gedruckt bzw. online vorliegenden Urkundenbücher und Regestenwerke durchgearbeitet und alle Belegstellen festgehalten werden.
Wie weit reichen die Recherchen zeitlich?
Die Recherchen sollen sich über einen Zeitraum erstrecken, der beginnend bei den frühen Anfängen der Siedlung bis zum Jahr 1973 reichen soll, dem Jahr, in der die Verbandsgemeinde Nieder-Olm gebildet wurde.
Für die Zeit danach sollen die wichtigsten Schlagzeilen zur Geschichte Nieder-Olms bis zum heutigen Tag dokumentiert werden. Hier könnte vielleicht Zeitzeugen die Gelegenheit gegeben werden, ihre Erinnerungen zur jüngeren Geschichte Nieder-Olms beizusteuern.
Wie ist die Sammlung nutzbar?
Ziel ist es, alle Nachrichten in eine noch zu entwickelnde Datenbank zu integrieren, die es allen Nutzern ermöglicht, Recherchen online durchzuführen. Die Datenbank sollte auf der Website des Geschichtsvereins präsentiert und Im Stadtarchiv könnte ein direkter Zugang zur Datenbank eingerichtet werden.
Wer macht und wer finanziert das?
Für diese Arbeit steht Dr. Stefan Grathoff zur Verfügung, der über eine große Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Die Finanzierung läuft über den Verein. Sponsoren, die das Projekt unterstützen, sind willkommen.